10 UK Social-Media-Trends für 2025

10 UK Social-Media-Trends für 2025

10 UK Social-Media-Trends für 2025

Die Bedeutung von Authentizität

Im Jahr 2025 verlangen britische Verbraucher mehr als nur polierte Marketing-Botschaften – sie sehnen sich nach echten Verbindungen. Erstaunliche 93 % halten es für entscheidend, dass Marken kulturell relevant bleiben, bevorzugen aber Aufrichtigkeit gegenüber kurzlebigen Trends.

Diese Verschiebung bedeutet, dass Marken mit Ehrlichkeit und Bedeutung kommunizieren müssen, über sichere Kampagnen hinausgehen und echtes Vertrauen aufbauen müssen. Nehmen Sie Disobey, eine britische Games-Marketingagentur, die mit ihrem "No-Bullsh*t"-Ansatz Aufmerksamkeit erregt hat und beweist, dass Transparenz ankommt. Ähnlich hat Innocent eine treue Community aufgebaut, indem es seine Inhalte konsequent mit den Kernwerten in Einklang bringt und nicht nur Virales jagt.

Vertrauen durch Handlungen aufbauen

Offline-Events, wie von Expertinnen wie Julia Salume vorgeschlagen, können die digitale Lücke überbrücken und persönliche Interaktionen fördern, die Beziehungen vertiefen. Marken, die ihre einzigartige Identität zeigen und sich in bedeutungsvollen Dialogen engagieren, werden sich in einem überfüllten Markt abheben, wo Authentizität nicht nur ein Modewort ist – sondern eine geschäftliche Notwendigkeit.

Social Listening meistern

Social Listening hat sich von einem ergänzenden Werkzeug zu einer wesentlichen Fähigkeit für britische Vermarkter entwickelt. Durch aktives Überwachen von Gesprächen und Analysieren von Daten können Marken wertvolle Einblicke in die Stimmung des Publikums gewinnen, aufkommende Trends identifizieren und fundierte Entscheidungen treffen, die Engagement fördern.

So können Einzelhandelsmarken beispielsweise Kundenbeschwerden schnell ansprechen, während Finanzinstitute ihren Ruf schützen können, indem sie auf negatives Feedback reagieren. Gesundheitsorganisationen können Social Listening insbesondere nutzen, um Fehlinformationen zu bekämpfen und das öffentliche Vertrauen zu wahren. Dieser proaktive Ansatz ermöglicht es Marken, stärkere, reaktionsfähigere Beziehungen aufzubauen und passive Zuschauer in aktive Fürsprecher zu verwandeln.

KI und Personalisierung: Innovation und Vertrauen in Einklang bringen

KI transformiert das Social-Media-Management, bietet Lösungen für kreative Erschöpfung durch Inspirationsgenerierung und vereinfacht die Content-Erstellung. Ihr Aufstieg geht jedoch mit einer Vertrauenslücke einher – 53 % der britischen Nutzer sind KI in der Werbung gegenüber misstrauisch und fordern ein Gleichgewicht zwischen Automatisierung und menschlicher Note.

Erlebnisse für tiefere Verbindungen maßschneidern

Gleichzeitig ist Personalisierung keine Option mehr; Verbraucher erwarten, dass Marken ihre individuellen Bedürfnisse verstehen. Marks & Spencer veranschaulicht dies mit personalisierten Social-Media-Antworten, die Loyalität fördern. Indem Marken KI ethisch nutzen, um maßgeschneiderte Erlebnisse zu liefern, können sie Social-Media-Erschöpfung bekämpfen und das Engagement steigern, müssen aber Transparenz priorisieren, um die Glaubwürdigkeit zu wahren.

Social Commerce und Full-Funnel-Marketing erschließen

Social Media hat seine Rolle als reines Awareness-Tool gesprengt und treibt nun Konversionen entlang der gesamten Customer Journey an. In Großbritannien boomt Social Commerce, wobei Plattformen wie Instagram und TikTok zu wichtigen Einkaufskanälen werden; 56 % der Nutzer haben direkt über Social-Apps gekauft.

Dieses Full-Funnel-Potenzial bedeutet, dass Marken Strategien entwickeln müssen, die Kunden nahtlos von der Entdeckung zum Kauf führen. Da 30 % der Social-Media-Nutzer planen, ihre Social-Käufe 2025 zu erhöhen, können die Integration von Shopping-Funktionen und die Nutzung von nutzergenerierten Inhalten Vertrauen aufbauen und den Umsatz steigern, was Social Media zu einem zentralen Umsatztreiber macht.

Plattformevolution und Community-Building navigieren

Die britische Social-Media-Landschaft verändert sich: Plattformen wie Reddit verzeichnen bei jungen Erwachsenen einen Reichweitenzuwachs von 47 % und überholen X als fünftbeliebteste Plattform. Dies unterstreicht einen Trend zu Nischen- und Interessensgemeinschaften, in denen authentische Diskussionen gedeihen.

Die anhaltende Reichweite von Facebook

Trotz des Eindrucks, veraltet zu sein, behält Facebook mit 38,3 Millionen britischen Nutzern, insbesondere in älteren Demografien, eine beträchtliche Reichweite. Marken sollten es nicht abschreiben, sondern für breit angelegte Awareness-Kampagnen nutzen und gleichzeitig in aufstrebende Plattformen investieren, um engagierte, jüngere Zielgruppen zu erreichen, wo Community-Building oberste Priorität hat.

Influencer-Marketing im Zeitalter der Skepsis

Influencer-Marketing bleibt in Großbritannien mächtig, die Werbeausgaben sollen 2025 1,04 Milliarden Pfund erreichen. Vertrauen ist jedoch eine große Herausforderung – nur 28 % der Gen Z vertrauen Influencer-Anzeigen, was Marken dazu veranlasst, Mikro-Influencer und langfristige Kooperationen zu priorisieren.

Authentizität ist hier der Schlüssel; Partnerschaften müssen mit den Markenwerten übereinstimmen, um zu wirken. TikTok sticht hervor, wo 61 % der Nutzer die Beteiligung von Marken an Creator-Inhalten erkennen, was die Grenzen zwischen gesponserten und organischen Inhalten verwischt. Indem Marken auf echte Geschichten statt auf bloße Werbung setzen, können sie bedeutungsvolles Engagement fördern.

Der Kampf gegen Fehlinformationen

Da sich Fehlinformationen online verbreiten, erwarten 94 % der britischen Verbraucher von Marken, die Richtigkeit ihrer Inhalte sicherzustellen, insbesondere in regulierten Sektoren wie Gesundheit und Finanzen. Proaktive Überprüfung ist entscheidend, um Vertrauen und Glaubwürdigkeit zu erhalten.

Marken müssen sich Faktenchecks und transparenter Kommunikation verpflichten und Social Media zu einer verlässlichen Informationsquelle machen. Dies schützt nicht nur den Ruf, sondern stärkt auch die Verbraucherbeziehungen und positioniert Marken als verantwortungsvolle Führungskräfte in einer digital komplexen Welt. Indem sie diese Trends mit Innovation und Integrität umarmen, können britische Vermarkter 2025 tiefere Verbindungen schmieden und nachhaltige Wirkung erzielen.

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